Lebensstationen Albert Einsteins

14. März 1879
Albert Einstein wird als erstes Kind  von
Hermann und Pauline Einstein in Ulm geboren.

1880
Die Familie siedelt nach München  über.
Ein Jahr später kommt Einsteins Schwester
Maria zur Welt.

1885 – 1894
Einsteins Schulzeit in München. Im Juni 1894
zieht seine Familie aus geschäftlichen Gründen
nach Mailand. Albert bleibtzunächst bei Ver
wandten in München, bricht aber im Dezember
die Ausbildung am Luit-pold-Gym nasium ab und
geht nach Italien.

1895 – 1900
Einstein macht sein Abitur in Zürich und studiert
am Eidgenössischen Polytechnikum "Fachlehrer
in mathematischer Richtung".

1901
Einstein wird Schweizer Staatsbürger. Er bestretet
seinen Lebensunterhalt mit verschiedenen Tätig-
keiten als Aushilfslehrer.

1902
"Lieserl", die Tochter von Miléva Mari´ c und
Einstein, wird in Novi Sad im damaligen Ungarn
geboren. Im Jahr darauf heiraten die beiden.
1904 kommt ihrSohn Hans Albert in Bern zur Welt.

1905

Einsteins "Wunder-jahr",  in dem er gleich
fünf bahnbrechende wissenschaftliche Arbeiten
der Öffentlichkeit präsentiert.  Eine davon wird
als Dissertation an der Universität Zürich akzeptiert.
Er entwickelt die berühmte Formel E=mc2.

1909
Einstein wird Außerordentlicher Professor für
Theoretische Physik an der Universität Zürich.

       
      

Der in Polen geborene englische Physiker Professor Sir Joseph Rotblat (95) war an der Entwicklung der ersten Atombombe beteiligt.
Nach dem Abwurf der Bomben in Hiroshima und Nagasaki entwickelte er sich zum vehementen Kernwaffengegner.

Für sein Engagement gegen Massenvernichtungwaffen erhielten er und die von ihm mitbegründete Pugwash-Bewegung 1995 den Friedensnobelpreis.

Rotblat ist der letzte noch lebende Unterzeichner des 1955 veröffentlichten Russell-Einstein-Mani-fests, in dem
Bertrand Russell, Albert Einstein und neun weitere Wissenschaftler eindringlich vor den Gefahren einer atomaren Bewaffnung warnten.

1910
Die Deutsche Universität in Prag nominiert Einstein als Ordinarius für Theoretsche Physik. Sohn Eduard wird geboren.

1912
Einstein kehrt als Professor für Theoretische Physik an die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich zurück.

1914
Vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs trennen sich Einstein und Miléva Mari´ c.

1917
Unter Leitung von Einstein nimmt am 1. Oktober das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik in Berlin die Arbeit auf.

1919
Einstein heiratet seine Cousine Elsa Löwenthal.

1921
Nobelpreis für Physik.

1932
Einstein wird an das in Gründung
befindliche "Institute for Advanced
Study" in Princeton berufen und reist deshalb im Dezemberin die USA.Nachdem die National- sozialisten im Januar 1933 die Macht ergreifen,beschließt er, nicht mehrnach Deutschland zurückzukehren.

1941
Im November Beginn des "Manhattan
Project" zurEntwicklung der Atom-
bombe. Einstein ist nicht  eteiligt, da er als Pazifist und Sozialist als
Sicherheitsrisiko angesehen wird.

1955
Am 13. April stirbt Einstein in Princeton an einem Aortenaneurysma.

 

 

Deutschland feiert 2005 das Einsteinjahr, eine gemeinsame Initiative von
Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Anlass sind der 100. Geburtstag der Relativitätstheorie und der 50. Todestag des weltberühmten Wissenschaftlers.
1905 veröffentlichte Albert Einstein fünf Aufsätze, die unser Weltbild tiefgreifend veränderten. Diese Arbeiten revolutionierten die klassische Vorstellung von Raum, Zeit, Materie und Energie.

Das Einsteinjahr würdigt einen Menschen, der die Welt bis heute fasziniert und begeistert. Albert Einstein, ein genialer Wissenschaftler, von der Weltöffentlichkeit bewundert - Physiker, Querdenker, Pazifist, Weltbürger und Visionär.

Albert Einstein lebte und lehrte von 1914 bis zu seiner Emigration in die USA 1933 in Berlin und Potsdam, deshalb sind diese beiden Städte zentrale Veranstaltungsorte des Einsteinjahres 2005. Doch auch bundesweit feiern Städte die Wissenswerte unserer Zeit.

Lernen Sie Albert Einstein kennen, den Menschen ebenso wie sein wissenschaftliches Werk. Besuchen Sie eine der zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland.

Unternehmen, Medien, Institutionen, Museen, Schulen oder Verlage – jeder kann sich als Partner am Einsteinjahr 2005 beteiligen. Durch das Engagement und die individuellen Beiträge zahlreicher Akteure wird das Jubiläumsjahr zum Erfolg. Nähere Infos ->

Das Einsteinjahr ist ein Jahr zum Mitmachen, Vordenken und Nachfragen. Es ist Zeit, dass wir uns an eine unserer wichtigsten Qualitäten zu erinnern: Die Kraft des Denken und Erfindens. Die Zukunft entsteht in unseren Köpfen. Denk mal voraus - Einsteinjahr 2005   

   
"Was würde geschehen, wenn ich hinter einem Lichtstrahl hereilen und
ihn schließlich einholen würde?" Diese Frage stellte Albert Einstein als
17jähriger. Einige Jahre später hatte er diesen Gedankengang vollendet und damit die alten Vorstellungen von der Beschaffenheit von Raum und Zeit - über 200 Jahre bestehendes Gedankengut - hinfällig gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 27. September 1905 reichte
Albert Einstein eine nur drei Seiten
umfassende Arbeit zur Veröffentlichung
ein. Dieser Nachtrag zur Speziellen
Relativitätstherorie hatte die wohl
berühmteste Formel der Weltge-
schichte zum Ergebnis:
                        E=mc2
Sie besagt, dass Ruheenergie E und
Ruhemasse m ineinander umwandel-
bar sind. Das Quadrat der Licht-
geschwindigkeit c2 ist ein sehr
grosser Faktor - aus wenig Masse
kann also sehr viel Energie werden.

 

 

Das Gerangel um den Nobelpreis:

Einstein erhielt den Nobelpreis für Physik sehr spät und dann auch nicht für die Relativitätstheorie, sondern für seine Beiträge zur Quantentheorie. Warum? Einstein wurde zwischen 1909 und 1922 fast jedes Jahr für den Preis nominiert. Immer wieder wurde aber darauf verwiesen, dass man erst zweifelsfreie experimentelle Bestätigungen bräuchte, bevor man Einstein auszeichnen könne. Als diese schliesslich vorlagen, beauftragte das Nobelkomitee eines seiner Mitglieder mit einem Bericht über die Ralativitätstheorie. Dieser Gutachter hatte aber wesentliche Aspekte der Allgemeinen Relativitätstheorie gar nicht verstanden und lehnte Einstein deshalb ab. Als der Druck der Physiker immer grösser wurde, gab das Komitee nach und verlieh Albert Einstein 1922 (für das Jahr 1921) endlich den begehrten Preis - aber für die Quantentheorie!

Quelle: highlights der Physik - Die Welt hinter den Dingen -
Ludwig Schultz, Hermann-Friedrich Wagener (Hrsg.)
(Wilfey-VCH)
ISBN 3-527-40624-7

Einstein-Jahr 2005 an Schulen        

Für Albert Einstein war die Verbreiterung des naturwissenschaftlichen und kulturellen Wissens an die junge Generation ein wesentlicher Bestandteil seines Wirkens und seines Lebenswerkes. Einstein hat sich dieser Aufgabe selbst in vielfältigen Vorträgen, Büchern Radiosauftritten, Schulbesuchen, etc gewidmet.


                      
       

Albert Einstein wird am 14. März 1879 in Ulm geboren und verbringt seine Kindheit in München. Er ist ein ungewöhnliches Kind. Nur langsam lernt er sprechen. Bis er sieben Jahre alt ist, sagt er jeden Satz erst einmal leise vor sich hin, bevor er ihn laut ausspricht. Aber auch wenn er einen verschlossenen Eindruck erweckt: Er interessiert sich schon früh für die Welt der Ideen und der Physik. In der Schule ist Einstein, anders als die Legende es will, nicht schlecht, sondern durchschnittlich – außer in Physik, , da sind seine Leistungen sehr gut. Als Student an der Eidgenössischen Polytechnischen Hochschule ( ETH) in Zürich bekommt er immer hervorragende Noten. Manche Lehrer meinen allerdings, aus Einstein werde nie etwas, weil er eigensinnig und lernunwillig sei. Kurz nach seinem Abschlussexamen schickt er seinen ersten wissenschaftlichen Artikel an die "Annalen der Physik ", eine der renommiertesten Zeitschriften auf diesem Gebiet. Er findet nicht sogleich Arbeit. Nach zwei Jahren erfolgloser Suche erhält er eine feste Anstellung beim Schweizerischen Patentamt in Bern. Als Beamter des Patentamtes verbringt Einstein sieben glückliche Jahre in Bern. Er heiratet seine Kommilitonin Mileva Maric, sie haben gemeinsam zwei Söhne; die vor der Eheschließung geborene Tochter Lieserl wird unmittelbar nach der Geburt zur Adoption freigegeben, Einstein hat sie nie gesehen. Frei von Geldsorgen geht Einstein in der Freizeit seinen Interessen nach: Er beschäftigt sich mit den Theorien über Atome, Elektronen, Raum und Zeit. 1905 – in Einsteins "Annus mirabilis " – öffnet der 26- - Jährige in kurzer Zeit mehr Horizonte in der Physik als irgendjemand zuvor. Er veröffentlicht in kurzer Folge fünf bahnbrechende Aufsätze – unter anderem einen Aufsatz zum Photoelektrischen Effekt, für den er 1921 den Nobelpreis erhält. Auch seine berühmteste Formel, E=  mc 2 , schreibt er in diesem Wunderjahr nieder – jene Gleichung,  die fast jeder kennt und die doch kaum jemand so recht zu erklären vermag. Diese Formel ist Teil der "Speziellen Relativitätstheorie ", die Einstein zunächst die Anerkennung der Fachkollegen und später allgemeinen Ruhm einbringt. Nach einigen Jahren als Professor in Zürich und Prag zieht es ihn nach Berlin, dem damaligen Zentrum der naturwissenschaftlichen Forschung schlechthin. Von 1914 bis 1932 lebt und arbeitet er dort als Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften und als Leiter des Kaiser- Wilhelm- Instituts für Physik. Es sind 18 ereignisreiche Jahre, eine politisch wie privat bewegte Zeit. Nach der Scheidung von seiner Frau Mileva heiratet er seine Cousine Elsa Löwenthal und adoptiert ihre beiden Töchter aus erster Ehe.

 

einstein.jpg (34448 Byte) RUND UM EINSTEIN
15. JANUAR:

Einstein-Salon. Offener Abend in der Berlin-Bran-denburgischen Akademie der Wissen- schaften zur Eröffnung des  Einstein-Jahres mit populärwissenschaft-
lichen Kurzvorträgen, Theaterstücken, Lesun- gen, Performances und Filmen.

www.bbaw.de
4. bis 6. März:
Jahrestagung der Deutschen
Physikalischen
Gesellschaft mit allen

Fachverbänden und der
Astronomschen Gesell
schaft, Berlin, mit Fach-
und öffentlichen Vorträgen
in der Humboldt-Universität,
TU und der Urania.
www.dpg-physik.de/
6. Mai bis 31. Dezember
Sonderausstellung Abenteuer
der Erkenntnis – Albert Einstein
Deutsches Museum, München.
Gezeigt werden bedeutende
historische Ori-ginalobjekte,
Hands-On!-Experimente
und Computersimulationen.

www.deutsches-museum.de/

 

15. Mai bis 30. September:
Albert Einstein – Ingenieur des Uni-
versums. Ausstellung im Kronprin-
zenpalais, Unter den Linden, Berlin,
organisiert vom Max-Planck-Institut
für Wissenschaftsgeschichte, unter
Mitarbeit zahlreicher Institute, da-
runter das Deutsche Museum.


www.mpiwg-berlin.mpg.de/

September 2005 bis
April 2006:

Einstein begreifen! Sonderausstellung des Landes Baden-Württemberg am
Landesmuseum für Arbeit
und Technik, Mannheim.
Die Ausstellung setzt auf
Interaktivität und Medi- alität, Erlebnis und Spiel. Die Besucher bewe-
gen sich in einer Art
Comic-strip-Welt, in der sich Wirklichkeit und Fiktion nahtlos
berühren.

www.landesmuseum-
mannheim.de

14. bis 18. November
Relativistic Astrophysics:Ein-
stein ’s Legacy.Fachtagung in München, organisiert vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. Vorgestellt werden astrophysikalische und kosmologische Forschungs- ergebnisse, die auf der Relativitätstheorie basieren.

www.mpg.de

April/Mai bis Dezember
Einsteinbus. Ein speziell
ausgebauter Bus fährt
sechs Monate lang ver-
schiedene Wirkungs-
und Lebens-stätten
Einsteins in Berlin,
Potsdam und Caputh
an und informiert als
fahrendes Kompakt-
seminar und Infotain-
ment-Kino über Leben
und Werk des Physikers.
Träger des Pro-jekts
ist die Berlin-Branden-
burgische Akademie
der Wissenschaften.
www.bbaw.de

 

5. bis 8. Mai
Geometry and Physics after 100
years of Einstein ´s relativity .
Tagung am Max-Planck-Institut
für Gravita-tionsphysik
(Albert-Einstein-Institut)
mit öffentlichem Vortrag
am 5.4.,18 Uhr, im Audimax
der Uni Potsdam von Sir
Martin Rees, Institute of
Astronomy, Cambridge (UK).

www.aei.mpg.de/events/
conference/

 

11. bis 26. Juni:
Wissenschaftssommer zum Thema
Einstein. Wissenschaft im Dialog
des BMBF organisiert in Potsdam
und Berlin den diesjährigen Wissen-
schaftssommer. In Potsdam finden
Vorträge, Ausstellungen und ein
Filmfestival statt. Die Berliner Beiträge standen bis Redaktionsschluss
noch nicht fest. Beteiligt sind zahl-
reiche Institute aus der Region, wie
das Albert-Einstein-Institut, das
Astrophysikalische Institut mit dem
Einstein-Turm und dem großen
Refraktor sowie das Geoforschungszentrum Potsdam. Außerdem fährt das Wissenschaftsschiff mit einer
Einstein-Ausstellung an Bord vor-
aussichtlich von Juni an durch
Deutschland.

www.wissenschaft-im-dialog.de

November
Akademiewoche. Mitglieder
derBerlin-Brandenburgi-
schen Akademie der Wissenschaften halten an Brandenburger Schulen Vorträge zum Thema Einstein.

www.bbaw.de

Das Einstein-Haus in Bern, Kramgasse 49. Einsteins
frühere Wohnung im 2. Stock wird durch eine Renovierung dem ursprünglichen Zustand
besser angeglichen. Aus-
gestellt sind originale Möbelstücke aus dem
Patentamt, Faksimiles, Reproduktionen und Multime-
dia.

www.einstein05.ch/ein.html

     Einsteinjahr 2005

Inhaltsverzeichnis

 

Prima Klima

EVOLUTION
Homo sapiens
ein Chaot oder doch lernfähig?


Visionen
Zukunft

 

 

Der Kosmos
oder: Sternzeit 000001






PRIMA KLIMA

 

 

 

 

VULKANE
heiss und
gefährlich

 

 

Infos über Ganztagsschulen
Jugend für Europa




"Abenteuer Schule"
Forschungslabore
-Schubkraft für die Schulen-

Diagnose:
KREBS
bei Kindern
    Drogen sind verlogen

denn ohne Ziel gibt es keinen Weg


Alles Nano oder was?
Aktuelles aus der Forschung

 

Vom Affen
gebissen?

 

Die Brückenbauer - Forschung
als Verbindung zwischen
Mensch und Natur

Die Natur als Ingenieur (Bionik)

DER QUERDENKER

Albert Einstein

Forschung im Regenwald

Das SHIFT - Programm

 

NOIW ««Nordiesche im Web»» (Schlittenhunde) Tierschutzseite der NOIW Mecker -und Lob-box (e-mail)