| POPs (Persistent Organic Pollutuants) sind giftige und zugleich langlebige organische Schadstoffe. POPs machen keinen Halt an Landesgrenzen. Man findet sie in Regionen, wo sie nie angewendet wurden. Sie sind ein globales Umweltproblem. Sie sind ein globales Umweltproblem. Sie reisen mit den atmosphärischen Strömungen, durch Verdunsten und wieder Kondensieren: globale Destillation genannt, von den warmen Zonen nahe des Äquators zu den Polen oder kälteren Regionen der Erde. | ![]() Quelle: ufz-Magazin Nov. 2004 http://www.ufz.de |
Von dort gelangen sie mit der Schmelze von Schnee und Eis zurück in das Meer, lagern sich im Plankton ein und gelangen bis an die Spitze der Nahrungskette. Hohe Konzentrationen werden in Fischen, Robben, Eisbären und Vögeln gemessen. Dadurch sind die Menschen belastet, die sich hauptsächlich von Fisch und Tieren der Arktis ernähren. |
![]() Dr. Bannasch mit Delfinen die Tiere sind Vorbild für das Ultraschall- modem, das unter Wasser Daten überträgt.
Fledermäuse verfügen über Or-
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Die Natur als
Lehrmeister Kein Zurück zur Natur -
stattdessen Jahrhundertelang betrachtete der Mensch die Natur oft als Gegner,
den es zu zähmen galt. Trotz aller Erfolge der Technikentwicklung wissen wir heute, dass
unsere Existenz mit der Natur verbunden bleibt und von ihr abhängt. Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftler sehen die Natur inzwischen immer mehr als Lehrmeister. Sie versuchen,
biologische Prinzipien zu verstehen und diese in technische Anwendungen umzusetzen. Die
Bionik der Erkenntnisgewinn aus der Biologie für die Technik bringt seit
einigen Jahren Dinge hervor, deren Vorlage die Evolution in Jahrmillionen geschaffen hat. Ultraschallkrieg zwischen Fledermaus und Nachwuchsförderung fängt in der Schule an Ansprechpartner "nah dran" - Die
Helmholtz-Schülerlabore - Warum bleiben Delfine immer sauber? Warum werden Schiffsrümpfe unansehnlich und bewachsen mit
Algen, während Delfine sauber bleiben?
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![]() Professorin Dr. Antonia Kesel hier mit einem Kunststoffhai leitet den Studiengang Bionik an der Hochschule Bremen und ist Vorsitzende der Gesellschaft für Techni- sche Biologie und Bionik.
Begegnet die Fledermaus ei- Bei einm Jagdflug kann die
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| Aus die Maus: Endlich haben es die Forscher geschafft im Dezember 2002 veröffentlichte
das internationale Mouse Genom Sequencing Consortium in der Zeitschrift NATURE das Genom
der Hausmaus: Es umfasst rund 2,5 Milliarden Bausteine und damit nur geringfügig weniger
als das menschliche Genom. Die Zahl der Gene ist mit etwa 30 000 etwa gleich da
beißt auch die Maus keinen DNA-Faden ab. Die meisten dieser Gene finden sich tatsächlich
bei beiden Säugern, und diesen Vorteil nutzen die Wissenschaftler an den
Max-Planck-Instituten für moleku- lare Genetik, für experimentelle Endokrinologie sowie für Immunbio- logie. |
![]() Foto: Wolfgang Filser Quelle: Max-Planck-Institut - Im Fokus - |
So finden sich auf den
Maus-Chromosomen 10, 16 und 17 äußerst homologe Sequenzabschnit- te zum menschlichen Chromosom 21, das in direktem Zusammenhang mit einer der häufigsten genetischen Erkran- kungen beim Menschen steht: der Trisomie 21 (Down-Syndrom"). Die Forscher analysierten die entsprechenden Genakti- vitäten am Mausmodell und identifizierten schließlich mehrere Gene, die am Down-Syndrom mitwirken könnten. |
| Wir basteln uns Mäuse! Mäuse stehen Modell, wenn es darum geht, genetische Faktoren für
ver-
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Transgene Tiere Überexpression (Transgene): Knock-out: Entfernen eines Gens, dies führt zu einem Funktionsverlust. Knock-in: Veränderung des natürlichen Gens, z.B. Austausch eines endogenen Gens durch ein Fremdgen. Dies führt zu der Expression eines mutierten bzw. Fremdgens in normaler Menge |
Bastelanleitung: Konventionelle Veränderung
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Atomen den Puls gefühlt Eine Attosekunde ist der millionste Teil eines millionsten |
| Hörbuch mit Wasserzeichen Internet-Betrüger haben schlechte Karten, denn mit digitalen Wasserzeichen versuchen Anbieter von Portalen ihre Audiodateien zu schützen. Beim Herunterladen etwa von Hörbüchern werden Markierungen eingebettet und so Käuferdaten in der Datei gespeichert. Seit zwei Monaten bietet das Internet-Portal www.soforthoeren.de Literatur für die Ohren. Und das ganz ohne Kopierschutz. Fehlender Schutz hat aber Folgen: Schon jetzt ist die erste illegale Buchkopie in einer Tauschbörse aufgetaucht. Die Betreiber des Online-Shops haben jedoch elektronische Fallstricke eingebaut und sind den illegalen Machenschaften einer Dortmunderin auf die Schliche gekommen mithilfe eines digitalen Wasserzeichens. |
Die Informationen des Wasserzeichens einer Audiodatei
verbergen sich vorwiegend in den mittleren Frequenz- bereichen des menschlichen Gehörs.
© Fraunhofer IPSI
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Der Schutz bei www.soforthoeren.de stammt vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme IPSI. Die Forscher haben eine Technologie entwickelt, mit der sie Audiodateien kennzeichnen können. Hierbei werden die MP3-Dateien leicht verändert, ohne dass es das menschliche Ohr hört. Dieser automatisch durchgeführte Vorgang lässt sich mit dem Hin- zufügen von Rauschen oder einer minimalen Verzerrung einzelner Frequenzen vergleichen. Eine Software kann später die Markierung auch aus Kopien der Datei wieder auslesen. So kann ein Online-Anbieter zum Beispiel eine Kundennummer zwischen den »Zeilen« verstecken. |
Literatur:
DLR "Nachrichten"
Helmholtz Gemeinschaft (Jahresheft 2005)
BMBF "Mikrosysteme"
BMBF "Raumfahrt in Deutschland"
BMBF "Schritte in die Zukunft"
BMBF "Science live"
Forschungszentrum Karlsruhe "Grid-Computing"
Forschungszentrum Karlsruhe "Mit leichter Hand"
Forschungszentrum Jülich "Jahresbericht 2003"
GSF "Vom Schlüssel zur Funktion"
Humboldt "Kosmos Magazin"
Leibniz-Gemeinschaft - Jahrbuch 2003
Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
(Karl-Friedrich-Bonhoeffer-Institut) Göttingen
Max-Planck-Gesellschaft "Forschungsperspektiven 2005"