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einer über die Staatsangelegenheit sagt:"Was gehts mich an?", muss man damit rechnen, dass der Staat verloren ist. Jean-Jacques Rousseau Information und Wissen ist der grösste und mächtigste Fundus. Sie sind der entscheidende «Rohstoff» für Leidenschaft und Innovation und somit das Lebenselexier unserer Gesellschaft. "Klein anfangen und Gross rauskommen" das gelingt nur, wenn bereits bei unseren Kindern eine Begabung früh erkannt und somit auch gefördert wird. Diese Ressourcen dürfen nicht ungenutzt bleiben. Jeder Mensch ist etwas ganz Besonderes, der noch viel entdecken will. Das Lehren will aber gelernt werden. Unser verkrustetes Schulsystem hat im Vergleich mit Schulen anderer Industrie-Länder nichts «zu bestellen». Ein Leben lang lernen, dass ist eine bedingungslose Voraussetzung! Wir brauchen keine Pauker, wir brauchen "Animateure". Unsere Schüler wollen motiviert werden. «Tatort Schule» von 8:00 bis 14:00, dieses System ist antiquiert! Das Lernsystem bedarf einer neuen konsequenten Ausrichtung. Die Qualität der Ausbildung muss auf höchstem Niveau gesetzt werden. Damit das Personal unsere Bildungseinrichtungen (Kindergärten Schule) diese Anforderungen erfüllen können, brauchen sie eine hoch qualifizierte Ausbildung, eine kontinuierliche und verbindliche Fortbildung, eine besondere Weiterbildung für Leitungsfunktionen und - gestützt auf Evaluation - Beratung durch Expertenteams. Fortbildung findet auch in den Ferien statt, in zum Teil obligatorisch und/oder Voraussetzung für beruflichen Aufstieg und Gehaltsverbesserung. |
![]() Als Konsequenz aus der PISA Studie wird ersichtlich, dass vor allem die sozialen und migrationsbedingte Ungleichartigkeiten ernst genommen werden müssen. Sie sind in den Mittelpunkt der pädagogischen Innovationen zu stellen. Die beteiligten Referenzstaaten weisen allesamt ein Schulsystem auf, in denen die Schüler längere Zeit (i.d.R. mind. acht Schuljahre) gemeinsam lernen und in denen eine äussere Leistungsdifferenzierung spät und offenbar auch behutsam erfolgt. |
"Bildung nicht als Bauernopfer"
Der Produktionsfaktor Wissen, also der Wandel vom Industrie- zur Wissensgesellschaft hat längst begonnen. Können, das Zukunft hat. Die Arbeitswelt verändert sich ständig, gut ausgebildete Jugendliche sind die gesunde Basis unserer Gesellschaft. Es ist nur sinnvoll, das gefördert wird, was Arbeit schafft. Entdecker, Wissenschaftler, Tüftler und Visionäre benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, hoch qualifizierte Mitarbeiter. Das verlangt, dass wir unsere Ausbildungsprofile und Qualifikationen kontinuierlich intensivieren. Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb müssen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten ständig weiterentwickeln. Steht eine neue Produkteinführung an, dann zählen alle Kompetenzen!
Anstösse zu Schulreformen; wer am Ende den "schwarzen Peter" in der Hand hält, der hat verloren. Die Regeln des früher so beliebten Kinderkartenspiels beherrschen die Erwachsenen heute noch sehr gut, vor allem, wenn es darum geht, sich gegenseitig das Versagen in der Schulpolitik in die Schuhe zu schieben. Die schwerfälligen Schulaufsichtsbehörden haben sich jahrzehnteland allzu bürokratisch gegeben. Kreativität, Selbstbestimmung, Freue am Lehren und Lernen wurden erstickt. Weil Eltern um die Ausbildung und Zukunft ihrer Kinder fürchten, und es Lehrer gibt, die ein bisschen weniger auf den Lehrplan schauen, dafür aber deutlich mehr die Lernbedürfnisse der Schüler im Blick haben, keimt Hoffnung auf, dass das kränkelnde Schulsystem noch gesunden wird.
Gute Bildung braucht Zeit; an Ganztags- schulen ist Zeit - Zeit für mehr Qualität im Unterricht, individuelle Förderung, kreative Freizeitgestaltung und familienfreundliche Betreuung.
Extrawünsche streng erlaubt! In Ganztagsschulen können Kinder in ihrem eigenen Rythmus lernen, auch wenn es mal etwas länger dauert. Abenteuer in der Schule Wenn die Grenzen zwischen Schule und Freizeit verschwimmen - bestens! Weil man nicht nur im Klassenzimmer schlauer wird. Und nicht nur von Lehrern etwas lernen kann. Der Stundenplan gibt Raum für Kreativität, Gemeinschaftsgefühl und Lebenserfahrungen. So werden aus Schulkindern Persönlichkeiten.
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Heute schon das
Morgen denken.

Unter www.max-wissen.de finden Lehrer und Schüler ab Ende Juli eine Vielzahl von Texten, Bildern und Clips, die den Einstieg in Forschungsthemen erleichtern und den Weg für weiterführende Recherchen weisen. Abgedeckt werden dabei die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Erdkunde, Physik und Chemie. Diese virtuelle Bibliothek soll sich in den kommenden Jahren weiter füllen.
Faszination Technik: Beim Jahr der Technik in Darmstadt sorgten die "Dribbling
Dackels" für Spass und gute Laune.Bei den Veranstaltungen zum Jahr der
Technik steht die aktive Auseinandersetzung mit derTechnik im Vordergrund, wie das Basteln
eines Lego-Roboters bei der Technik-Rallye.Es geht nicht nur darum, im Kino oder in Büchern Technikvisionen aufzuschnappen.Kinder und Jugendliche müssen lernen, sich kritisch mit Technikauseinander zu setzen und eigene Bewertungsmaßstäbe zu bilden. Der kontinuierliche Dialog zwischen der Bevölkerung und den Forscherinnen und Forschern ist dabei unerlässlich.
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Wer nach seinem Schulabschluss auf der Suche
nach dem richtigen Beruf oder Studium ist, fühlt sich manchmal wie ein Entdecker auf
Seereise. Er muss durch die unbekannten Weiten des Ozeans navigieren. Vielleicht hilft ein
Blick auf die faszinierenden Facetten der Technik, um den richtigen Weg zum Ziel zu
finden: Denn Technik ist ungeheuer vielseitig und schafft immer wieder neue Berufszweige.
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DGhK - Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.
