
| Ein universeller Geist - Gottfried Wilhelm Leibniz (1.7.1646 -14.11.1716) Früh verwaist, erwarb er schon in seiner Kindheit eine umfassende Bildung. Im Dienste des Kurfürsten von Hannover arbeitete Leibnitz vor allem als Staatsrechtler und Historiker. So verfasste er nach langem Quellenstudium ein umfangreiches Geschichtswerk über das Welfenhaus, das zu den besten seiner Zeit gehörte. Im Mittelpunkt seiner Philosophie steht die Monadenlehre, nach der er die Welt als Rangfolge zahlloser untereinander in Wechselwirkung stehender Monaden mit unterschiedlichem Bewusstseinsgrad begreift. Er verfolgte die Grundidee einer engen Verbindung von Theorie und Praxis (theoria cum praxi). Am Ende seines Lebens erlitt Leibnitz das Schicksal vieler großer Männer, die im Dienst von Fürsten standen. Er fiel in Ungnade und starb vereinsamt und verbittert am 14. November 1716 in Hannover. |
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Ein Naturforscher und Entdecker |
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| Joseph von Fraunhofer (6.3.1787 - 7.6.1826) Der Straubing geborene Josef Fraunhofer eignete sich nach einer Spiegelmacher- und Glasschleiferlehre im Selbststudium die Grundlagen der Physik und Optik an. Er reformierte die Herstellung optischer Linsen und die Berechnung achromatischer Objektive entscheidend. So entwickelte er nicht nur neue Methoden des Glasschmelzens und -schleifens, sondern verhalf auch durch seine Forschungen der Wellentheorie des Lichts zum Durchbruch. J. von Fraunhofer entdeckte die Apsorptionslinien im Sonnenspektrum, die 'Fraunhofer-Linien'. Ihm gelang außerdem die erste absolute Wellenlängemessung von Spektrallinien. |
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| Der Universalgelehrte mit Sinn für die Praxis Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz (1821 - 1894). |
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| Max Planck - Physiker - (1858-1947) "Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen." Max Planck (1919) Durch eine Interpolation entwickelt er das exakte Gesetz der schwarzen Wärmestrahlung, das "Plancksche Strahlungsgesetz". Planck begründet die Quantentheorie, die die Physik revolutioniert und sie zu einem Grundlagenfach der Naturwissenschaften macht. Erst mit weitergehenden Deutungen von Albert Einstein und dem Bohrschen Atommodell gelingt der Planckschen Quantentheorie zehn Jahre später der Durchbruch. Für die Begründung der Quantentheorie erhält er den Nobelpreis für Physik. |
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Die DFG ist die zentrale Selbstverwaltungsorganisati- on der Wissenschaft in Deutschland. Als grösster Drittmittelgeber für die Forschung an Universitäten ist sie die wichtigste Stütze für die Grundlagenforschung. Paragraf 1 ihrer Satzung definiert die Aufgaben der DFG: "Die Deutsche For- schungsgemeinschaft dient der Wissenschaft in allen ihren Zweigen durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsaufgaben und durch die Förderung der Zusammenarbeit unter den Forschern." |
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eine über achtzigjährige Geschichte zurückblicken. Vorläufer der heutigen DFG ist die
1920 gegründete Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft. Die Förderung und
Unterstützung exzellenter Forschung und Wissenschaftler hat von Anfang an ihre Arbeit
bestimmt. Heute steht die DFG für ein bewährtes System selbstverwalteter
Forschungsförderung in Deutschland, das im In- und Ausland hohe Akzeptanz und Anerkennung
findet. Von der Notgemeinschaft der
Deutschen Wissenschaft zur Deutschen Forschungsgemeinschaft |